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Endlich wieder Spargelzeit

Spargel, das edle Gemüse

Spargel, das edle Gemüse

Schon vor 2000 Jahren schätzten die Griechen, Ägypter und Chinesen Spargel als Medizin zur Entschlackung. Die Römer entdeckten ihn dann als Feinschmeckeressen und bauten ihn auf Feldern an. Die Römer brachten das delikate Gemüse auch nach Germanien. Später geriet der Spargel jahrhunderte lang in Vergessenheit und wurde erst von den Mönchen im Mittelalter - gehütet hinter dicken Klostermauern - wieder entdeckt.
Seit dem 18. Jahrhundert werden die feinen Stangen praktisch auf der ganzen Welt geschätzt und können überall da, wo es sandige Böden und mildes Klima gibt, angebaut werden.
Hauptanbauländer sind aber Deutschland, Frankreich, Spanien, die Niederlande, Belgien und Griechenland. Im Winter gibt es auch Spargel aus Südafrika und Süd- und Mittelamerika.

Spargelsaison:
Die deutsche Spargelsaison beginnt Mitte April und endet am 24. Juni. Wegen des wärmeren Klimas wird in Frankreich, Italien und Spanien länger geerntet.

Spargelsorten:
In Deutschland ist der weiße Spargel der beliebteste. Der so genannte Bleichspargel behält seine Farbe, weil er in künstlich aufgeschütteten Sandwällen wächst und gestochen wird, bevor er zum Licht kommt. Ansonsten würde er sich violett bis grün verfärben.

Der grüne Spargel ist entweder der fingerdicke Zuchtspargel oder der dünnere wilde Spargel. Diese Sorten wachsen in ebenen Beeten und sind der Sonne ausgesetzt. Sie enthalten auch mehr Vitamine als ihr bleicher Kollege.

Verschiedene Klassen:
Es gibt vier Klassen, die natürlich auch den Preis beeinflussen:
Klasse Extra: gerade, unbeschädigt, gleichmäßig; fest geschlossene Köpfe, zehn bis 16 Millimeter stark, 12 bis 22 Zentimeter lang.

Klasse I: höchstens leicht gebogen geformt; fest geschlossene Köpfe, zehn bis 16 Millimeter stark, 12 bis 22 Zentimeter lang.

Klasse II: weniger gut geformt, oft mit leicht geöffneten Köpfen: mindestens 8 Millimeter stark und 12 Zentimeter lang.

Bruch- und Brechspargel: Stücke von meist weißem Spargel, die zwischen fünf (ohne Kopf) und sechs Zentimeter (mit Kopf) lang sind.

Warum ist guter Spargel eigentlich so teuer?
Der Hauptgrund für den relativ hohen Preis, liegt im aufwendigen, pflege- und arbeitsintensiven und daher relativ teuren Anbau. Allerdings schwankt der Spargelpreis von Jahr zu Jahr und innerhalb jeder Saison nicht unerheblich.
Woran erkenne ich wirklich frischen Spargel?
Frischen Spargel erkennen Sie an fest geschlossenen Spitzen und jeweils gleichmäßigem Durchmesser. Die Spargelenden sollten nicht ausgetrocknet sein. Doch Vorsicht: Manche Händler schneiden die Enden heimlich nochmals ab, bevor die Ware "aufgefrischt" in die Auslage kommt. Frische Qualität ist auch an der Festigkeit der Stangen zu erkennen. Manche Menschen schlagen zwei Stangen Spargel gegeneinander - wenn ein heller Ton erklingt, ist der Spargel frisch.

Was habe ich falsch gemacht, wenn der Spargel bitter schmeckt?
Wahrscheinlich nicht viel! Ordentlich angebauter Spargel sollte nämlich nicht bitter schmecken. Durch Zugabe einer kleinen Menge Zucker ins Kochwasser, werden dem Spargel (angeblich) Bitterstoffe entzogen. Wirklich bitter schmeckender Spargel wird so jedoch kaum "neutralisiert" werden können.
Muss Spargel geschält werden?
Bleichspargel sollte geschält werden! Benutzen Sie einen Kartoffel-, Gemüse- oder am besten einen speziellen Spargelschäler. Schälen Sie vom "Kopf" in Richtung Schnittende. Grünspargel hingegen wird nicht unbedingt, und wenn nur zum Schnittende hin, sparsam geschält.

Wie lange koche ich Spargel?
Kochen Sie frischen weißen oder violetten Spargel - je nach Dicke - 15 bis 20 Minuten in kochendem Wasser (mit etwas Salz, Zucker und Butter). Starke Gewürze und viel Zitronensaft im Sud verderben das feine Spargelaroma. Wer den Spargel schneeweiß genießen will, kann allerdings etwas Zitronensaft beigeben. Garprobe: mit einem Küchenmesser oder einer Gabel in ein Spargelende einstechen - es sollte weich sein, aber noch etwas Widerstand bieten. Grünspargel braucht nur etwa 10-15 Minuten gekocht werden.

Darf ich gekochten Spargel wieder aufwärmen?
Da Spargel zu den nitratarmen Gemüsesorten gehört, kann Spargel nach dem Kochen problemlos wieder aufgewärmt werden.

Wie kann Spargel aufbewahrt werden?
Lagern Sie frischen Spargel sauber, kalt und zugedeckt. Gekühlt und in ein feuchtes Tuch gewickelt kann frischer Spargel relativ gut für 2 bis 3 Tage aufbewahrt werden. Grünspargel lagern Sie am besten aufrecht, in Wasser stehend.

Wie sollte Spargel eingefroren werden?
Spargel waschen und schälen. Holzige Enden abschneiden. Bleichspargel nicht kochen oder blanchieren. Einfach nach dem Schälen einfrieren! Eingefroren kann Spargel etwa 6-8 Monate aufbewahrt werden. Anschließend sollte der Spargel aber nicht aufgetaut werden - einfach gefroren ins kochende Wasser geben.
Wie viel Kalorien hat Spargel
Spargel besteht zu etwa 93 Prozent aus Wasser und hat daher nur ca. 20 Kalorien (85 Joule) pro 100 g. Zudem ist Spargel ausgesprochen gesund: neben der entschlackenden Asparaginsäure enthält Spargel Kalium, Phosphor, Kalzium und die Vitamine A, B1, B2, C, E und Fohlsäure (wichtig für die Blutbildung).

Enthält Spargel eigentlich Zucker?
Weißer Spargel enthält insgesamt etwa 2 g Kohlenhydrate pro 100 g. Darin ist auch der Zuckeranteil enthalten. Spargel ist also vergleichsweise Zuckerarm. Bemerkenswert ist, dass in den Spargelspitzen, die für das Längenwachstum verantwortlich sind, deutlich weniger Zucker vorhanden ist, als im unteren Stangenteil.

Spargel soll auch den Körper entwässern. Stimmt das?
Spargel ist entwässernd, harntreibend und regt die Nierentätigkeit an. Daher sollten Menschen, die unter Wassersucht und Übergewicht leiden, Spargel essen. Er hilft (angeblich) auch Herzkranken, die oft einen gestörten Flüssigkeitshaushalt infolge mangelnder Pumpleistung des Herzens haben und dadurch Wasser im Gewebe einlagern, dieses vermehrt auszuscheiden. Durch die Entwässerung kommt es also zu einer Entlastung von Herz und Kreislauf. Durch die gesteigerte Harnausscheidung werden vermehrt Gift- und Schlackenstoffe als Stoffwechselendprodukte aus dem Körper ausgeschwemmt, das Blut gereinigt und die Funktion von Leber, Nieren und Lunge unterstützt.
Spargel hat aber auch negative Seiten: Wer zu Nierensteinen neigt, sollte auf den Verzehr von Spargel verzichten. Auch bei erhöhten Harnsäurewerten im Blut, sollte auf Spargel verzichtet werden, da sonst eventuell sehr schmerzhafte Gichtanfälle ausgelöst werden könnten. Fragen Sie in solchen Fällen Ihren Arzt, wie häufig Sie Spargel essen dürfen.

Woher kommt nach dem Spargelessen der ungewohnte Geruch des Urins?
Die Wissenschaft hat noch keine klärende Antwort auf diese Frage gefunden. Immerhin scheint man zu wissen, dass es mehrere schwefelhaltige Substanzen sind, die für den gewöhnungsbedürftigen Geruch des Urins verantwortlich sind. Welche Inhaltsstoffe im Spargel aber zu diesen Substanzen abgebaut werden, ist noch nicht geklärt. Vermutlich sind Abbauprodukte der im Spargel enthaltenen Asparaginsäuren an der Geruchsbildung beteiligt.

Mehr Infos unter:
www.spargelseiten.de

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