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Welt der Farben und Düfte

Welt der Farben und Düfte

Farben und Düfte sind geheime Kräfte, denen wir unwillkürlich und meistens auch unbewusst unterliegen. Im hektischen Alltag haben wir den Kopf so voll, dass wir die Machte der Farben und Düfte gar nicht bemerken.

Die Wirkung der Düfte:
Da das Gedächtnis einen bestimmten Duft mit einem schönen oder unangenehmen Moment verknüpft, können Gerüche und Düfte nicht nur Positives auslösen, sondern auch negative Stimmungen hervorrufen. Wer kennt es nicht, ein bestimmter Duft weckt bestimmte Kindheitserinnerungen, andere Gerüche rufen Eckel hervor. Unsere Nase sagt uns genau, wen wir riechen können und wen nicht.

Der Mensch ist ein hervorragender Riecher, unser Geruchssinn hilft uns seit Menschengedenken zu überleben. Wir können mehr als 10.000 verschiedene Düfte wahrnehmen. Überall werden wir davon beeinflusst. Bei der Partnerwahl, ebenso beim täglichen Einkauf werden wir gelenkt von dieser Macht. Die Industrie hat sich dies längstens zu Nutze gemacht. Sie führt uns regelrecht an der Nase herum.

Parfümeure besitzen die Gabe, die Sinne der Menschen anzusprechen und zu beeinflussen. In dem Buch: das Parfuem von Patrick Süskind heißt es: Wer die Gerüche beherrschte, der beherrschte die Herzen der Menschen. Wir sind geprägt von Gerüchen und unsere Nase reagiert besonders auf die wirklich guten Düfte wie Parfum. Parfuem kann zur zweiten Haut werden, zum Spiegelbild unserer Gefühle und Stimmungen, zum Ausdruck unserer Körperlichkeit.

Wie funktioniert das Riechen:
Die Geruchswahrnehmung beginnt in der Riechschleimhaut ganz oben in der Nasenhöhle. Hier sitzen die Riechzellen. Ca. 3 Millionen Riechsinneszellen besitzen wir. Jede Riechzelle ist auf einen bestimmten Duftstoff spezialisiert. Auf den Sinneshaaren der Riechzellen sitzen die Rezeptoren für die Duftstoffmoleküle, welche in die wässrige Schleimschicht der Nasenschleimhaut hineinragen. Bevor ein Duftstoff an ein Sinneshaar andockt, löst er sich also zunächst in Wasser. Am Rezeptor der Riechzelle angekommen, löst der Duftstoff in der Zelle einen elektrischen Impuls aus. Dieser wird im Inneren der Zelle um das bis zu 1000-fache verstärkt und über lange Fortsätze der Riechzellen ans Gehirn weitergeleitet. Die Nase ist das einzige Sinnesorgan, das seine Impulse direkt ins Gehirn leitet, ohne dass noch andere Nervenzellen dazwischengeschaltet sind. Die Impulse werden direkt zum Sitz der Emotionen, einem Hirnteil namens Mandelkern geleitet. Er gehört zum so genannten limbischen System. Im Mandelkern erzeugen die eintreffenden Duftinformationen blitzschnell ein Gefühl. Je nach Geruch kann das zum Beispiel Freude, Angst oder Ekel sein.

Duft oder Gestank:
Ob wir einen Duft mögen oder nicht, ist nicht angeboren. Es ist abhängig von unserer Erfahrung, die wir mit einem Geruch gemacht haben. Einige Gerüche sind uns schon von Geburt an bekannt und werden daher eher als angenehm empfunden als andere. Der menschliche Fötus nimmt schon über die Nabelschnur Geschmacks- als auch Geruchsstoffe des Speiseplans der Mutter auf. Die meisten Düfte jedoch lernen wir erst nach der Geburt kennen und mögen oder nicht mögen. Es gibt große kulturelle Unterschiede, was gute und schlechte Gerüche betrifft. Getrockneter Fisch z.B. ist für die japanische Nase angenehm, oder zumindest nicht abstoßend. Europäer dagegen sind von diesem Geruch weniger angetan.

Duftende Erinnerungen:
Diese Erinnerungen und Assoziationen werden auch im limbischen System aktiviert. Der Sitz des Gedächtnis liegt im sogenannten Hippocampus, in unmittelbarer Nachbarschaft des limbischen Systems. Hier entstehen die Bilder, die der jeweilige Duft auslöst. Bei Salz vielleicht der letzte Urlaub am Meer etc.

Einsatz einzelner Düfte:
  • Lavendel hilft bei Stress

  • Rosmarin sorgt für Konzentration

  • Rose fördert Liebe und Zuneigung und wirkt entspannend

  • Pfefferminz befreit Atemwege

  • Grapefruit weckt die Lebenslust

  • Vanille macht ausgeglichen

  • Fenchel beruhigt die Nerven

  • Zimt stärkt das Selbstbewusstsein

  • Zitrone und Bergamotte erfrischen, beleben und steigern die Konzentration

  • Milch und Honig am Abend verhilft zu geruhsamen Schlaf


DIE FARBEN
Wir leben in einer Welt voller Farben. Mit Farben assoziieren wir bestimmte Eigenschaften, die von Kultur zu Kultur unterschiedlich sind. Leben und Farben sind unmittelbar miteinander verbunden. Ein Sonnenaufgang in schwarzweiß wäre undenkbar. Seit mehr als 30.000 Jahren verwendet der Mensch Farben, entwickelte Farbsysteme und setzte Farben bewusst für bestimmte Zwecke ein. Farben lösen Gefühle und Assoziationen aus. Farben sind Strahlungskräfte, die sowohl in positiver, als auch in negativer Weise auf uns wirken.

Wie nehmen wir Farben wahr - über Assoziationen:
wirken Farben aufgrund menschlicher Ur-Eindrücke. Eine Begegnung mit der Farbe Rot brachte das Blut stets in Wallung, da Rot mit den 3 Urerfahrungen der Menschheit verbunden ist, nämlich Blut, Feuer und Liebe. Seit jeher stand Rot für Gefahr, so signalisiert uns heute noch die rote Ampel oder das rote Stoppschild Halt- Gefahr und Wachsamkeit. Wachstum, Blutdruck, Körpertemperatur, Muskelaktivität, Schlafrhythmus und Immunsystem werden durch Lichtstrahlen beeinflusst, ebenso unsere Gefühle, Stimmungen und Gedanken. Unser Organismus kann Farben auf vielerlei Weise aufnehmen. Da Farben auf Körper und Seele wirken, können wir durch den bewussten Einsatz von Farben nicht nur uns selbst, sondern auch Situationen verändern.

Über die Symbolik:
Rot wurde im Laufe der Zeit zur symbolischen Farbe des Mutes, der Kraft und des Krieges. Henker trugen rot, Kriegsbemalungen waren rot. Ebenso beeinflussen die Tradition und Lebensumstände einer Kultur die Farbwirkung. So ist Grün in Nordeuropa eine alltägliche Farbe, die im Überfluss vorhanden ist. Wohingegen in der Wüste Grün sehr selten ist und das Paradies und üppige Oasen symbolisiert.

Über Schwingungen und Farbenenergie:
Farben existieren nicht, sie sind ein Produkt unserer Sinneswahrnehmung, die unser Sehsinn aus der wahrgenommenen Schwingung und Energie des Lichts erzeugt. Das Farbspektrum das wir Menschen wahrnehmen spannt einen Bogen von den Infrarotstrahlen (Träger von Wärmeenergie) hin zu Ultraviolettstrahlen (kalte Energie), die Farben werden demzufolge in kalte und warme Farben unterteilt, je nach Zusammensetzung aus Infrarotstrahlen und Ultraviolettstrahlen.
Diese Lichtschwingungen und Energie werden nicht nur von den Augen, sondern vom ganzen Körper, insbesondere über die Haut wahrgenommen. In den Körperzellen werden diese physikalischen Reize zu Nervenimpulse umgewandelt und zum Gehirn weitergeleitet. Die Nervenimpulse lösen im Gehirn Reaktionen aus, die unser Wohlbefinden beeinflussen.

Räumliche Wirkung von Farben:
Jeder Mensch hat eine ganz persönliche Beziehung zu Farben und wählt ganz intuitiv eine bestimmte Farbe für seine Kleidung und sonstiges. Sind wir uns der Eigenschaften einzelner Farben bewusst, so können wir unsere Lebensqualität dadurch verbessern.
Farben erzeugen jedoch nicht nur Stimmungen, sondern beeinflussen auch optische Wirkung von Räumen.


Die Eigenschaften der Farben:

Gelb: gilt als „gute Laune“ – und kommunikative Farbe. Goldgelb gibt Räumen Frische und löst eine heitere Stimmung aus. Gelb stimuliert das Gehirn, macht wachsam, einen klaren Kopf und stärkt das Nervensystem.

Rot: gilt als Farbe der Leidenschaft, der Liebe oder auch der Lebenskraft. Rot symbolisiert Feuer, aber auch Kampf und Wut. Zu viel Rot erzeugt Reizbarkeit, Stress, Wut und Aggressionen, es beunruhigt und kann eine einengende Raumwirkung vermitteln.

Blau: schafft eine ruhige, entspannte und stabilisierende Atmosphäre. Die Farbe der Intuition und Kommunikation, Ganzheitlichkeit und Verbundenheit, Passivität. Als Farbe des Himmels steht Blau auch für Ewigkeit und Wahrheit. Helle Blautöne vergrößern Räume und haben eine frische, kühle Wirkung. Bei Schlaflosigkeit kann die Vorstellung, in ein tiefes Blau eingehüllt zu sein, entspannen. Zuviel Blau kann Suchtverhalten und Depressionen erzeugen.

Grün: Eine Mischung aus Blau und Gelb. Grün ist Synonym für Ruhe, Kreislauf der Natur, Sicherheit und Geborgenheit, Wachstum und damit Hoffnung. Grün wirkt wohltuend und beruhigend. Es fördert die Kreativität und verbindet mit der Natur. Grün erweitert bedrückende Räume. Grün wirkt ausgleichend und ist wichtig als Faktor in der Gesundheit. Ein verschmutztes Grün kann der Gesundheit schaden, symbolisiert den Abgang und die Negation von Leben und Freude.

Orange: stimmt fröhlich und macht aktiv. Sie kann auf- und anregend wirken, u.a. appetitanregend, fördert Kreativität und aktiviert die Lebensgeister. Orange gibt kühlen, lichtarmen Räumen Wärme und Weite. Orange fördert die Lust am Essen (Restaurant), Geselligkeit, Aufgeschlossenheit und Zusammenhalt. Orange ist gut bei nervöser Erschöpfung, es überwindet Selbstmitleid, verbessert die Laune und sorgt für Interesse am Leben.

Violett: gilt als Farbe des Geistes und der Spiritualität. Violett soll das seelische Gleichgewicht und die Entschlusskraft fördern, kann aber auch zweideutig wirken, mystisch und magisch. Ein zu intensives Violett kann für eine bedrückende, sakrale, melancholische Stimmung sorgen. Es wirkt extravagant und individualistisch, und ein bisschen künstlich, da es in der Natur nur selten vorkommt. Violett wird auch mit Würde und Weisheit assoziiert.

Braun: Erdet und verströmt Wärme und Bodenständigkeit. Eine heimelige Farbe für Menschen mit tiefer Sehnsucht nach Geborgenheit – die aber auch verdunkelt und drückt. Es ist die Farbe von Mutter Erde. Braun wird zudem der Anspruchslosigkeit zugeordnet. Braun hat aber auch mit Unterdrückung von Gefühlen, Angst vor der Außenwelt und Engstirnigkeit zu tun.

Weiß: Es wirkt strahlend, aufmunternd und friedlich. Die Farbe steht für Reinheit, Unschuld und Sauberkeit, aber auch für Spiritualität, Engel, geistiges göttliches Prinzip. Weiß weitet enge Räume. Reines Weiß wirkt aber zu hart und zu kalt, günstiger ist gebrochenes Weiß.

Schwarz: Kann alle emotionalen Reaktionen verstärken, wirkt distanziert und schwer, vermittelt so Seriosität, steht auch für Würde und Eleganz. Schwarz ist aber auch die Farbe von Trauer, kann schwermütig machen und einengen. In der Raumgestaltung ist Schwarz nur geeignet, um Akzente zu setzen. In Verbindung mit Metall oder Chrom wird eine distanziert – unpersönliche Atmosphäre geschaffen.

Gold: Gold wird mit Sonne, Wärme, Reichtum und Verständnis assoziiert. Gold gibt Kraft und Inspiration. Außerdem hilft es bei Angst, Unsicherheit und Gleichgültigkeit. Es steigert den Selbstwert und fördert die spirituelle Entwicklung. Zuviel Gold kann aber beispielsweise die Sehnsucht wecken, Vollkommenheit im Materiellen zu finden.

Silber: Die Farbe des sich ständig ändernden Mondes. Silber steht für das weibliche Prinzip und die intuitive Seite des Verstandes. Silber harmonisiert und wirkt reinigend, öffnet für mediale Fähigkeiten. Zuviel Silber kann Allergien verursachen, oder auch zu Redseligkeit und Verlust der Wahrheitsnähe führen.

Nutzen Sie bewusst die Wirkung von Farben und Düften, schaffen Sie sich ein Umfeld, in dem Sie sich rundum wohl fühlen, wo immer es geht. Und gönnen Sie Sich hin und wieder eine kleine Auszeit in dafür qualifizierten Wellnesshotels. Immer mehr Hotels setzen auf die Kraft der Farben und Düfte. Farblicht- und Aromatherapie sind zwei wichtige Bereiche.


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