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Aromatherapie - ätherische Öle

Aromatherapie - ätherische Öle

Legionen von Botenstoffen treten eine Reise an mit nur einem Ziel…Sie glücklich zu stimmen.

Ursprung
Die Aromatherapie ist ein neu entdeckter, uralter Zweig der Naturheilkunde, denn bereits mehr als 4000 Jahre alte Schriftrollen aus chinesischem Reispapier weisen Anleitungen zur Herstellung und Anwendung von aromatischen Essenzen aus. Doch nicht nur aus China, auch aus anderen alten Kulturen sind Schriftstücke, aber auch Gerätschaften erhalten geblieben, die einwandfrei auf die Anwendung der Aromatherapie hinweisen. Aber erst gegen Ende der dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts wurde der Begriff " Aromatherapie" von dem französischen Chemiker René Maurice Gattefossé geprägt, der die Chemie der Duftstoffe intensiv erforschte und sehr eng mit Medizinern zusammenarbeitete.

Dr. Gattefosse: "Die ganze Welt der Natur ist von Düften erfüllt. Menschen, Tiere, Pflanzen, ja sogar manche Gesteine geben einen Geruch ab. Wir Menschen besitzen sogar einen Sinn, gute von schlechten Gerüchen zu unterscheiden. Die ersteren gefallen uns, die letzteren stoßen uns ab oder widern uns sogar an. Mag dies nicht sein, weil die ersteren heilsam für uns sein können, die anderen, unangenehmen hingegen schädlich?"

Herstellung

Wasserdampfdestillation
Ist das gebräuchlichste Herstellungsverfahren. Hierbei wird zerkleinertes Pflanzenmaterial im Destillierkolben auf einen Rost gelegt. Von unten wird nun Wasserdampf zugeführt, der das ätherische Öl herauslöst und mit sich nimmt. Im anschließenden Kondensor, einem sich verengenden wassergekühlten Rohr, wird der essenzhaltige Dampf aufgefangen und in ein Auffanggefäß geleitet, das Wasser enthält. Das erhaltene ätherische Öl ist in der Regel leichter als Wasser und schwimmt an dessen Oberfläche. Es muss nur noch abgeschöpft oder in einer venetianischen Flasche getrennt werden.

Enfleurage
Ist eine Methode, um sehr feine und schwer isolierbare Blütenöle zu gewinnen, die sich nicht durch Wasserdampfdestillation herstellen lassen. Hierbei werden die empfindlichen, frisch gepflückten Blüten einzeln nebeneinander auf Butter oder Schweinefett gelegt, das auf eine Glasplatte aufgetragen wurde. Darauf legt man eine zweite, beidseitig mit Fett beschichtete Glasplatte. Auf diese werden erneut Blüten ausgelegt und mit der nächsten Platte bedeckt. Insgesamt kommen fünf bis zehn solcher Schichten übereinander. Die Blüten werden teilweise täglich gewechselt, wobei sich dieser Prozess oft über mehrere Wochen hinzieht, bis das Fett mit dem ätherischen Öl der Blüten gesättigt ist. Mit Hilfe von Alkohol wird dieses nun aus dem Fett extrahiert. Den Alkohol entfernt man anschließend wieder durch Verdampfen.
Dieses Verfahren ist extrem aufwendig und wird heute nur noch bei sehr wertvollen Blüten wie Jasmin - oder teilweise auch Rosenblüten eingesetzt. Die auf diese Weise hergestellten Essenzen sind entsprechend teuer.

Kaltpressung
Ätherische Öle aus Fruchtschalen wie z.B. Orangen-, Mandarinen-, Zitronen- und Grapefruitöl werden mittels Kaltpressung gewonnen. Bei dieser Methode darf keine Hitze zu Hilfe genommen werden, da dadurch wichtige Bestandteile der Essenz zerstört würden. Leider gelangen bei der Pressung auch eventuell vorhandene Spritzmittelrückstände in die Essenz. Aus diesem Grund ist es ratsam, bei Zitrusölen nur Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau zu verwenden.

Gewinnung durch chemische Lösungsmittel
Wesentlich einfacher und preisgünstiger ist die Gewinnung durch chemische Lösungsmittel, die mittlerweile die Enfleurage weitgehend ersetzt hat. Die Pflanzenbestandteile werden mit dem Lösungsmittel versetzt und erwärmt. Hat sich das ätherische Öl vollständig gelöst, wird das Lösungsmittel unter Vakuum abdestilliert. Wie bei der Enfleurage erhält man zunächst eine salbenartige Masse, Concrete genannt. Durch Abtrennung der Pflanzenwachse mittels Alkohol bekommt man schließlich das Absolue.

Diese Methode ist nicht ganz unproblematisch, da es sich bei den verwendeten Lösungsmitteln z.T. um hochgiftige Substanzen wie Hexan, Petroläther oder dem Chlorkohlenwasserstoff Tetrachlormethan handelt, die leider nicht vollständig entfernt werden können. Auf diese Weise hergestellte Öle dürfen keinesfalls innerlich eingenommen werden, da selbst geringe Spuren von Lösungsmittelrückständen Allergien verursachen und das Immunsystem schwächen können. Allerdings sind nicht alle Absolues mit Hilfe derartig toxischer Substanzen hergestellt. Vielfach lässt sich auch Alkohol als Lösungsmittel verwenden.

Wirkung
Aromastoffe werden sowohl über Nase und Mund eingeatmet als auch dringen ihre Moleküle über Schleimhäute und die Haut in den Körper und entfalten dort ihre Wirkung. Auch von der "strengen" Wissenschaft wird die Aromatherapie nicht mehr ins Land der Märchen verwiesen. Es liegen zahlreiche naturwissenschaftlich belegte Wirkungen vor. Die Moleküle der Duftstoffe konnten im Blut nachgewiesen werden. Ätherischer Öle bzw. die Aromatherapie besitzten antiseptische und bakterizide Eigenschaften, ebenso antitoxische und antivirale Qualitäten und eine machtvolle vitalisierende Wirkung, unleugbare Heilungskraft und weit reichende therapeutische Möglichkeiten.

Einsatzgebiete

  • Bäder

  • Einreibungen

  • Inhalation

  • Massagen

  • Raumbeduftung

  • Tees

  • Kompressen

  • Einnahme( in starker Verdünnung)


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